Was ist die Region?

Gäbe es die Regionale noch nicht, müsste sie unbedingt erfunden werden. Wie sehr Regionen von dieser besonderen Art der Förderung profitieren, hat sich in den vergangenen Jahren deutlich gezeigt. Wir wollen zukünftig gemeinsaman an einer Erfolgsgeschichte für das Herzland von Nordrhein-Westfalen arbeiten, für eine Region, die trotz ihrer zentralen Lage aus unterschiedlichen Gründen bislang nicht im Fokus regionaler Förderpolitik stand.

„Wir“

„Wir“ – dieses für uns wegweisende Wort steht für das neue Miteinander der Stadt Hagen und des Ennepe-Ruhr-Kreises mit den Städten Schwerte und Fröndenberg sowie dem Regionalverband Ruhrgebiet als Partner. Unsere südliche Ruhr-Region ist die Brücke zwischen Südwestfalen, der Metropole Ruhr und dem Bergischen Land.


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Mit starker industrieller Ausprägung, mit innerstädtischen Problemlagen auf der einen und hohem Freizeitwert auf der anderen Seite. Weil wir die bestmöglichen Voraussetzungen für eine gute Zukunft der Menschen in dieser Region schaffen wollen, weil wir wissen, dass künftige wirtschaftliche und gesellschaftliche Anforderungen nur zu bewältigen sind, wenn wir an einem Strang ziehen, bewerben wir uns um die Regionale 2022_2025. Wir sind sicher, dass die angedachten (Fort) Schritte eine positive Wirkung auch für Nachbarregionen haben, die das von uns gelebte neue Miteinander ausdrücklich einbezieht.

Nicht zuletzt wird das Land NRW von beispielhaften Entwicklungen profitieren, die von unserer „Region im Fluss“ angestoßen und erarbeitet werden. Das Motto steht für den Wandel der Lebensumstände, den wir mit Tatkraft und neuen Ideen für die Menschen erfolgreich bewältigen wollen. Unsere Herzland-Region an den Flüssen Ruhr, Lenne, Volme und Ennepe mit einer Vielzahl renommierter Industrie- und Dienstleistungsbetriebe sieht sich im Rahmen der „Regionale“ in der Vorreiter-Rolle für einen technischen Fortschritt mit menschlichem Maßstab.

Antragsteller

Erik O. Schulz
Oberbürgermeister
der Stadt Hagen

Karola Geiß-Netthöfel
Regionaldirektorin
des Regionalverbandes Ruhr (RVR)

Olaf Schade
Landrat
Ennepe-Ruhr-Kreis

Heinrich Böckelühr
Bürgermeister
der Stadt Schwerte

Friedrich-Wilhelm Rebbe
Bürgermeister
der Stadt Fröndenberg

Kooperationsnetze im Fluss

Die Aktivitäten der REGIONALE-Region werden sich nicht ausschließlich auf die Gemeindegebiete der beteiligten kommunalen Partner beschränken. Eine Reihe von Projektideen aus den Handlungsfeldern werden die Grenzen der Regionale-Region überschreiten, auch sollen inhaltliche Impulse von überregionalen Akteuren, die in das REGIONALE-Programm passen, aufgegriffen werden. Die Antragssteller haben bereits feste Zusagen unserer Kooperationspartner Bochum und Dortmund für die Entwicklung der Freizeitregion Ruhrseen. Die Ruhr-Universität Bochum hat zugesagt mit dem Projekt „World-Factory“ die wirtschaftliche Entwicklung der Region weiter voranzutreiben und das Fachzentrum Verkehr der bergischen Universität Wuppertal wird unsere Region im Hinblick auf die Etablierung neuer Mobilitätsformen und -arten inhaltlich und strategisch unterstützen.


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In dem großen und positiven Echo auf die Bekanntgabe unserer Bewerbung in der Region wird Aufbruchstimmung deutlich. Von allen Seiten kommen nun Ideen, die wir aber erst in einem späteren, breit angelegten Planungsprozess gewichten und ausformulieren wollen. Eine Konkretisierung wäre in dieser Phase noch nicht angebracht, weil wir die angestrebte Bürger-Mitwirkung ernst nehmen. Denn eine intensive, gut vorbereitete Bürgerbeteiligung ist unabdingbar, damit die Menschen in der Region die REGIONALE als ihr eigenes Projekt identifizieren und sich dafür engagieren.

Die Vier Handlungsfelder

Auf die Handlungsfelder der „Region im Fluss“ haben wir uns in gemeinsamer Beratung festgelegt:

Digital voran

Im Bereich Arbeit und Wirtschaft ist „4.0“ das Stichwort für die Kernfragen. Unternehmer und Arbeitnehmer erhalten jede uns mögliche Unterstützung. …


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Im Bereich Arbeit und Wirtschaft ist „4.0“ das Stichwort für die Kernfragen. Unternehmer und Arbeitnehmer erhalten jede uns mögliche Unterstützung.

Starke Berufskollegs, Raum für Gründer, Fortbildung der Ausbilder, Intensivierung des Transfers Wissenschaft-Praxis, digitale Lernfabriken für Arbeitnehmer, bundesweit bedeutsame Begleitforschung zur Digitalisierung und Ausbildung mit Hilfe der FernUniversität Hagen, die sich zur Region öffnet: Die Zukunft bestimmt die Themen.

Gegen den Strom

Den Bereich Freizeit, Umwelt, Kultur und Tourismus stellen wir unter diese Überschrift, weil der Mensch nicht digital ist. …


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Den Bereich Freizeit, Umwelt, Kultur und Tourismus stellen wir unter diese Überschrift, weil der Mensch nicht digital ist.

Gerade in einer Welt der allgegenwärtigen Computer, der 3D-Produktion und hoher Anforderungen am Arbeitsplatz ist ein Ausgleich wichtig. Rückzugs- und Erholungsorte gewinnen als Räume zum Durchatmen an Bedeutung. Beidseitige Radwege an den Ruhrseen, Wildnislandschaften, alte Fluss-Kraftwerke als Erlebnisstätten. Auch die Umweltqualität, z. B. der Schutz vor Starkregenereignissen, gehört zu diesem Handlungsfeld. Wir wollen Modellregion für nachhaltige Quartiersentwicklung sein.

Brücken bauen

Dieser Bereich Soziales, Integration, Gesundheit, Bildung wird getragen von unserer festen Absicht, mehr Teilhabe für alle zu erreichen, Kontakte zu erleichtern, Begegnungen zu ermöglichen — und zwar in der realen Welt, aber auch digital, Barrierefreiheit auch in den Köpfen, darum geht es. …


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Dieser Bereich Soziales, Integration, Gesundheit, Bildung wird getragen von unserer festen Absicht, mehr Teilhabe für alle zu erreichen, Kontakte zu erleichtern, Begegnungen zu ermöglichen — und zwar in der realen Welt, aber auch digital, Barrierefreiheit auch in den Köpfen, darum geht es.

Integration aus Tradition, mobile Kindertagesstätten, Etablierung einer Bürgeruniversität, Kulturerlebnis über kommunale Grenzen hinweg — wir sehen darin ausbaufähige Rezepte gegen die Abwanderung schlauer Köpfe.

Aufwärts in Tälern

Im Handlungsfeld Raum und Mobilität ist die Verbesserung des Erscheinungsbildes sowie der Lebens- und Standortqualität in den Tallagen ein Schwerpunkt. …


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Im Handlungsfeld Raum und Mobilität ist die Verbesserung des Erscheinungsbildes sowie der Lebens- und Standortqualität in den Tallagen ein Schwerpunkt.

Die vielseitige Topografie mit ausgedehnten Wäldern und Hochflächen sowie engen Tallagen entlang der Flüsse charakterisieren unsere Region. In den Tälern konzentrieren sich neben den Flüssen die Hauptverkehrsstraßen, Bahntrassen, Gewerbegebiete und Wohnbereiche. Sie sind vielerorts gekennzeichnet durch Verkehrsbelastungen, problematische Wohnlagen, soziale Konflikte und unzureichende Flächenpotentiale. Die räumliche Nachbarschaft verschiedenster Funktionsräume stellt aber auf der anderen Seite auch ein gutes Potential dar für eine Region der kurzen Wege.

Durch eine interkommunale Stadterneuerung, die Themen aufgreift wie die Reaktivierung von Brachflächen, Attraktivierung von Wohnstandorten, Ertüchtigung der Verkehrsadern, Inwertsetzung der Flussufer sollen die Quartiere in der Region und damit die Gesamtregion stabilisiert und aufgewertet werden. Wir wollen die Vorzeigeregion für Tallagen-Entwicklung werden!

Für die wichtige Verkehrsader der B7 von Hagen über Gevelsberg, Ennepetal und Schwelm nach Wuppertal gibt es bereits Aktionspläne. Für städtebauliche Umbau-Überlegungen, wie etwa den Abriss der Hochbrücke in Hagen, bestehen keine Denkverbote. Gedanken über eine Neustrukturierung des öffentlichen Personen-Nahverkehrs unter Berücksichtigung von E-Mobilität, flächendeckender Minibus-Modelle als auch E-Bike-Verkehr gehören zu unserem Arbeitsprogramm. Durch den verstärkten Einsatz digitaler Vernetzung werden Informationslücken geschlossen. Unter dem Leitsatz „Kooperation statt Konkurrenz“ soll die Vision eines zukunftssicheren Dreiklangs von Arbeit, Freizeit und Lebensqualität in der Region und darüber hinaus umgesetzt werden.

Wie geht es weiter?

Offizielle Abgabe der Bewerbung in Düsseldorf

9. Dez. 2016

„Vor-Ort-Termin“ der Jury

20. Februar 2017

Juryentscheid

April 2017

Gründung der Regionale-Agentur „Region im Fluss“

Ende 2017

Präsentationsjahr

2022/2025

Kontakt

Regionalverband Ruhr

Ennepe-Ruhr-Kreis

Hagen

Schwerte

Fröndenberg/Ruhr